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 Nr. 006462-00
| Produkttyp: | Fungizid |
| Wirkstoff: | 267 g/l Prochloraz (25,8 Gew.-%), 133 g/l Tebuconazol (12,8 Gew.-%) |
| Formulierung: | Emulsionskonzentrat |
| Gefahrstoffeinstufung: | GHS07 GHS08 GHS09 |
AMPERA ist ein breit wirksames Fungizid mit systemischen Eigenschaften gegen Pilzkrankheiten in Getreide und Raps. Es wirkt im Raps zudem als Wachstumsregler. AMPERA wirkt sowohl vorbeugend (protektiv) als auch befallsstoppend (kurativ) und bedingt heilend (eradikativ). AMPERA enthält zwei sich gegenseitig verstärkende Wirkstoffe. Es hat eine Wirkungsdauer von bis zu zwei Wochen. Obwohl beide Wirkstoffe derselben Wirkungsklasse zugeordnet werden, gehören sie zu verschiedenen Untergruppen und verhalten sich in der Pflanze unterschiedlich. Der Wirkstoff Tebuconazol ist ein Triazol, das sich in der Pflanze mit dem Saftstrom verteilt. Demgegenüber gehört der Wirkstoff Prochloraz zu den Imidazolen. Prochloraz hat lokalsystemische Eigenschaften, d. h. es dringt zwar in die Pflanze ein, verbleibt dann aber am Wirkort und verteilt sich nicht weiter. Somit schützt AMPERA sowohl den Wirkort als auch den Neuzuwachs über die Verteilung im Pflanzengewebe. Wirkungsmechanismus (FRAC-Gruppe) Prochloraz: G1 Tebuconazol: G1
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VON DER ZULASSUNGSBEHÖRDE FESTGESETZTE ANWENDUNGSGEBIETE UND ANWENDUNGSBESTIMMUNGEN
| PFLANZEN/OBJEKTE | SCHADORGANISMUS/ZWECKBESTIMMUNG |
| Weizen
| Braunrost (Puccinia recondita)
Echter Mehltau (Erysiphe graminis), Septoria-Blattdürre (Septoria tritici)
Fusarium-Arten |
| Gerste | Blattfleckenkrankheit (Rhynchosporium secalis), Echter Mehltau (Erysiphe graminis), Netzfleckenkrankheit (Pyrenophora teres), Zwergrost (Puccinia hordei) |
| Roggen
| Blattfleckenkrankheit (Rhynchosporium secalis), Echter Mehltau (Erysiphe graminis)
Braunrost (Puccinia recondita) |
| Triticale
| Braunrost (Puccinia recondita)
Echter Mehltau (Erysiphe graminis), Septoria-Arten (Septoria spp.) |
| Raps | Standfestigkeit |
(NW468) Anwendungsflüssigkeiten und deren Reste, Mittel und dessen Reste, entleerte Behältnisse oder Packungen sowie Reinigungs- und Spülflüssigkeiten nicht in Gewässer
gelangen lassen. Dies gilt auch für indirekte Einträge über die Kanalisation, Hof- und Straßenabläufe sowie Regen- und Abwasserkanäle.
(NW605-1) Die Anwendung des Mittels auf Flächen in Nachbarschaft von Oberflächengewässern - ausgenommen nur gelegentlich wasserführender, aber einschließlich
periodisch wasserführender Oberflächengewässer - muss mit einem Gerät erfolgen, das in das Verzeichnis "Verlustmindernde Geräte" vom 14. Oktober 1993 (Bundesanzeiger Nr. 205, S.
9780) in der jeweils geltenden Fassung eingetragen ist. Dabei sind, in Abhängigkeit von den unten aufgeführten Abdriftminderungsklassen der verwendeten Geräte, die im Folgenden
genannten Abstände zu Oberflächengewässern einzuhalten. Für die mit "*" gekennzeichneten Abdriftminderungsklassen ist, neben dem gemäß Länderrecht verbindlich vorgegebenen
Mindestabstand zu Oberflächengewässern, das Verbot der Anwendung unmittelbar in oder an Gewässern in jedem Fall zu beachten.
reduzierte Abstände: 50 % 5 m; 75 % 5 m; 90 % *
(NW606) Ein Verzicht auf den Einsatz verlustmindernder Technik ist nur möglich, wenn bei der Anwendung des Mittels mindestens unten genannter Abstand zu
Oberflächengewässern - ausgenommen nur gelegentlich wasserführender, aber einschließlich periodisch wasserführender Oberflächengewässer - eingehalten wird. Zuwiderhandlungen
können mit einem Bußgeld bis zu einer Höhe von 50.000 Euro geahndet werden.
10 m
(NW701) [gilt nicht für die Anwendung gegen Fusarium-Arten in Winterweizen]
Zwischen behandelten Flächen mit einer Hangneigung von über 2 % und Oberflächengewässern - ausgenommen nur gelegentlich wasserführender, aber einschließlich periodisch
wasserführender - muss ein mit einer geschlossenen Pflanzendecke bewachsener Randstreifen vorhanden sein. Dessen Schutzfunktion darf durch den Einsatz von Arbeitsgeräten nicht
beeinträchtigt werden. Er muss eine Mindestbreite von 10 m haben. Dieser Randstreifen ist nicht erforderlich, wenn: - ausreichende Auffangsysteme für das abgeschwemmte Wasser bzw. den
abgeschwemmten Boden vorhanden sind, die nicht in ein Oberflächengewässer münden, bzw. mit der Kanalisation verbunden sind oder - die Anwendung im Mulch- oder Direktsaatverfahren
erfolgt.
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ACKERBAU
| Pflanzen/-erzeugnisse: | Weizen |
Schadorganismus/ Zweckbestimmung: | Braunrost (Puccinia recondita) |
| Anwendungsbereich: | Freiland |
| Stadium der Kultur: | Von Beginn des Schossens: Haupttrieb und Bestockungstriebe stark aufgerichtet, beginnen sich zu strecken: Ährenspitzen mind. 1 cm vom Bestockungsknoten entfernt bis Ende der Blüte (BBCH-Code: 30 - 69) |
| Anwendungszeitpunkt: | Ab Frühjahr bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome |
Max. Zahl der Behandlungen: | In der Anwendung: 2 In der Kultur bzw. je Jahr: 2 Abstand: 7 bis 10 Tage |
| Anwendungstechnik: | Spritzen |
| Aufwandmenge: | 1,5 l/ha |
| Wasseraufwandmenge: | 200 bis 400 l/ha |
| Wartezeit: | Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F). |
| Pflanzen/-erzeugnisse: | Weizen |
Schadorganismus/ Zweckbestimmung: | Echter Mehltau (Erysiphe graminis), Septoria-Blattdürre (Septoria tritici) |
| Anwendungsbereich: | Freiland |
| Stadium der Kultur: | Von Beginn des Schossens: Haupttrieb und Bestockungstriebe stark aufgerichtet, beginnen sich zu strecken: Ährenspitzen mind. 1 cm vom Bestockungsknoten entfernt bis Beginn der Blüte: Erste Staubgefäße werden sichtbar (BBCH-Code: 30 - 61) |
| Anwendungszeitpunkt: | Ab Frühjahr bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome |
Max. Zahl der Behandlungen: | In der Anwendung: 2 In der Kultur bzw. je Jahr: 2 Abstand: 7 bis 10 Tage |
| Anwendungstechnik: | Spritzen |
| Aufwandmenge: | 1,5 l/ha |
| Wasseraufwandmenge: | 200 bis 400 l/ha |
| Wartezeit: | Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F). |
| Pflanzen/-erzeugnisse: | Weizen |
Schadorganismus/ Zweckbestimmung: | Fusarium-Arten |
| Anwendungsbereich: | Freiland |
| Stadium der Kultur: | Von Beginn der Blüte: Erste Staubgefässe werden sichtbar bis Ende der Blüte (BBCH-Code: 61 - 69) |
| Anwendungszeitpunkt: | Bei Befallsgefahr |
Max. Zahl der Behandlungen: | In der Anwendung: 1 In der Kultur bzw. je Jahr: 2 |
| Anwendungstechnik: | Spritzen |
| Aufwandmenge: | 1,5 l/ha |
| Wasseraufwandmenge: | 200 bis 400 l/ha |
| Erläuterung zum Schadorganismus: | Ährenbefall, Verminderung der Mykotoxinbildung |
| Wartezeit: | Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F). |
(WA721) Anwendung insbesondere zur Reduktion der Mykotoxinbelastung durch Bekämpfung der Ährenfusariosen an Getreide in befallsgefährdeten Beständen aufgrund ungünstiger Vorfrucht, Bodenbearbeitung, Sortenwahl und Witterung.
| Pflanzen/-erzeugnisse: | Gerste |
Schadorganismus/ Zweckbestimmung: | Blattfleckenkrankheit (Rhynchosporium secalis), Echter Mehltau (Erysiphe graminis), Netzfleckenkrankheit (Pyrenophora teres), Zwergrost (Puccinia hordei) |
| Anwendungsbereich: | Freiland |
| Stadium der Kultur: | Von Beginn des Schossens: Haupttrieb und Bestockungstriebe stark aufgerichtet, beginnen sich zu strecken: Ährenspitzen mind. 1 cm vom Bestockungsknoten entfernt bis Beginn der Blüte: Erste Staubgefässe werden sichtbar (BBCH-Code: 30 - 61) |
| Anwendungszeitpunkt: | Ab Frühjahr bei Befallbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome |
Max. Zahl der Behandlungen: | In der Anwendung: 2 In der Kultur bzw. je Jahr: 2 Abstand: 7 bis 10 Tage |
| Anwendungstechnik: | Spritzen |
| Aufwandmenge: | 1,5 l/ha |
| Wasseraufwandmenge: | 200 bis 400 l/ha |
| Wartezeit: | Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F). |
| Pflanzen/-erzeugnisse: | Roggen |
Schadorganismus/ Zweckbestimmung: | Blattfleckenkrankheit (Rhynchosporium secalis), Echter Mehltau (Erysiphe graminis) |
| Anwendungsbereich: | Freiland |
| Stadium der Kultur: | Von Beginn des Schossens: Haupttrieb und Bestockungstriebe stark aufgerichtet, beginnen sich zu strecken: Ährenspitzen mind. 1 cm vom Bestockungsknoten entfernt bis Beginn der Blüte: erste Staubgefässe werden sichtbar (BBCH-Code: 30 - 61) |
| Anwendungszeitpunkt: | Ab Frühjahr bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome |
Max. Zahl der Behandlungen: | In der Anwendung: 2 In der Kultur bzw. je Jahr: 2 Abstand: 7 bis 10 Tage |
| Anwendungstechnik: | Spritzen |
| Aufwandmenge: | 1,5 l/ha |
| Wasseraufwandmenge: | 200 bis 400 l/ha |
| Wartezeit: | Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F). |
| Pflanzen/-erzeugnisse: | Roggen |
Schadorganismus/ Zweckbestimmung: | Braunrost (Puccinia recondita) |
| Anwendungsbereich: | Freiland |
| Stadium der Kultur: | Von Beginn des Schossens: Haupttrieb und Bestockungstriebe stark aufgerichtet, beginnen sich zu strecken: Ährenspitzen mind. 1 cm vom Bestockungsknoten entfernt bis Ende der Blüte (BBCH-Code: 30 - 69) |
| Anwendungszeitpunkt: | Ab Frühjahr bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome |
Max. Zahl der Behandlungen: | In der Anwendung: 2 In der Kultur bzw. je Jahr: 2 Abstand: 7 bis 10 Tage |
| Anwendungstechnik: | Spritzen |
| Aufwandmenge: | 1,5 l/ha |
| Wasseraufwandmenge: | 200 bis 400 l/ha |
| Wartezeit: | Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F). |
| Pflanzen/-erzeugnisse: | Triticale |
Schadorganismus/ Zweckbestimmung: | Braunrost (Puccinia recondita) |
| Anwendungsbereich: | Freiland |
| Stadium der Kultur: | Von Beginn des Schossens: Haupttrieb und Bestockungstriebe stark aufgerichtet, beginnen sich zu strecken: Ährenspitzen mind. 1 cm vom Bestockungsknoten entfernt bis Ende der Blüte (BBCH-Code: 30 - 69) |
| Anwendungszeitpunkt: | Ab Frühjahr bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome |
Max. Zahl der Behandlungen: | In der Anwendung: 2 In der Kultur bzw. je Jahr: 2 Abstand: 7 bis 10 Tage |
| Anwendungstechnik: | Spritzen |
| Aufwandmenge: | 1,5 l/ha |
| Wasseraufwandmenge: | 200 bis 400 l/ha |
| Wartezeit: | Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F). |
| Pflanzen/-erzeugnisse: | Triticale |
Schadorganismus/ Zweckbestimmung: | Echter Mehltau (Erysiphe graminis), Septoria-Arten (Septoria spp.) |
| Anwendungsbereich: | Freiland |
| Stadium der Kultur: | Von Beginn des Schossens: Haupttrieb und Bestockungstriebe stark aufgerichtet, beginnen sich zu strecken: Ährenspitzen mind. 1 cm vom Bestockungsknoten entfernt bis Beginn der Blüte: Erste Staubgefässe werden sichtbar (BBCH-Code: 30 - 61) |
| Anwendungszeitpunkt: | Ab Frühjahr bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome |
Max. Zahl der Behandlungen: | In der Anwendung: 2 In der Kultur bzw. je Jahr: 2 Abstand: 7 bis 10 Tage |
| Anwendungstechnik: | Spritzen |
| Aufwandmenge: | 1,5 l/ha |
| Wasseraufwandmenge: | 200 bis 400 l/ha |
| Wartezeit: | Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F). |
| Pflanzen/-erzeugnisse: | Raps |
Schadorganismus/ Zweckbestimmung: | Standfestigkeit |
| Anwendungsbereich: | Freiland |
| Stadium der Kultur: | Herbst: von 6-Blattstadium bis 9 oder mehr Seitensprosse sichtbar (BBCH-Code: 16 - 29) Frühjahr: von 2. sichtbar gestrecktes Internodium bis Einzelblüten der Hauptinfloreszenz sichtbar (geschlossen) (BBCH-Code: 32 - 55) |
| Anwendungszeitpunkt: | Herbst oder Frühjahr |
Max. Zahl der Behandlungen: | In der Anwendung: 1 In der Kultur bzw. je Jahr: 2 |
| Anwendungstechnik: | Spritzen |
| Aufwandmenge: | - Herbstanwendung (BBCH 16 - 29): 1,5 l/ha - Frühjahrsanwendung (BBCH 32 - 55): 1,5 l/ha |
| Wasseraufwandmenge: | 200 bis 400 l/ha |
| Wartezeit: | Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F). |
WICHTIGE HINWEISE Nur trockene Bestände behandeln. Nach der Anwendung sollte für mindestens 1-2 Stunden kein Niederschlag fallen. Bei wiederholten Anwendungen des Mittels oder von Mitteln derselben Wirkstoffgruppe können Wirkungsminderungen eintreten oder eingetreten sein. nach oben
GENEHMIGUNGEN NACH §18 ABS. I PFLSCHG
| PFLANZEN/OBJEKTE | SCHADORGANISMUS/ZWECKBESTIMMUNG |
AMPERA kann im Raps mit anderen Pflanzenschutzmitteln, wie Insektiziden z. B. BULLDOCK®, Herbiziden z. B. AGIL®-S und im Getreide mit Wachstumsreglern z. B. CCC, gebräuchlichen Fungiziden, Insektiziden und Herbiziden wie z. B. TOMIGAN® 180, in Tankmischung ausgebracht werden. Blattdünger: AHL, Harnstoff, Mangansulfat, Magnesiumsulfat (Bittersalz), Ammonnitratharnstoff-Lösung (AHL, nur Markenware) oder Harnstoff können bis max. 15 kg/ha N zugemischt werden. Diese Spritzbrühen an heißen Tagen nicht in den Mittagsstunden ausbringen. Aufgrund stark schwankender Produktqualitäten dieser N-Dünger sollte jedoch auf die Zugabe weiterer Mischpartner verzichtet werden. Wasseraufwandmenge: mindestens 200 bis 400 l/ha für Mischbrühen. Mischbrühen grundsätzlich sofort nach dem Ansetzen bei laufendem Rührwerk ausbringen. Für eventuelle negative Auswirkungen von Tankmischungen mit von uns nicht als mischbar eingestuften Produkten haften wir nicht.
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Nach unseren Erfahrungen wird AMPERA in der empfohlenen Aufwandmenge von allen Weizen-, Gersten-, Roggen-, Triticale-Sorten gut vertragen. Spritzungen unter extremen Witterungsbedingungen wie z. B. trockene Hitze (geringe Luftfeuchtigkeit) können an Weizen je nach Sorte vorübergehende Blattaufhellungen zur Folge haben, die jedoch ohne Einfluss auf die Ertragsleistung sind. Sortentypische Aufhellungen und Verbräunungen der Blattspitzen können durch AMPERA ebenso, wie durch einige andere Fungizide, verstärkt werden. Die Zumischung von Ammonnitrat-Harnstoff-Lösung oder Harnstoff zur Spritzbrühe kann den Effekt der Blattaufhellung zusätzlich verstärken.
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ANSETZEN DER SPRITZBRÜHE
Brühebehälter mindestens mit der Hälfte der erforderlichen Wassermenge füllen, Produkt unter gründlichem Umrühren zugeben und fehlende Wassermenge auffüllen. Bei Mischungen AMPERA stets als letzten Partner in den Tank geben. Die
Spritzflüssigkeit ist unmittelbar nach dem Ansetzen ohne Unterbrechung auszubringen. Nie mehr Spritzbrühe ansetzen als notwendig. Unvermeidlich anfallende Restbrühe im Verhältnis 1:10 verdünnen und auf der zuvor behandelten Fläche ausbringen.
Entleerte Produktbehälter gründlich mit Wasser ausspülen, Spülwasser der Spritzbrühe beigeben. Spritzgerät und -leitungen sind nach vorhergegangener Herbizid-Anwendung gründlich mit Spülmittellösung bzw. mit einem von dem jeweiligen Herbizid -
Produzenten empfohlenen Reinigungsmittel zu reinigen.
REINIGUNG
Spritzgerät und -leitungen nach Gebrauch gründlich mit Wasser reinigen. Dazu ca. 20% des Tankinhaltes mit Wasser auffüllen und dabei Innenflächen des Tanks mit dem Wasserstrahl abspritzen. Rührwerk für ca. 2 Minuten einschalten.
Anschließend Reinigungsflüssigkeit bei laufendem Rührwerk durch die Düsen auf der zuvor behandelten Fläche verspritzen. Die regelmäßige Reinigung der Pflanzenschutzspritze von außen, insbesondere des Brühebehälters, Pumpenaggregates und
Gestänges, sollte Bestandteil des normalen betrieblichen Ablaufes sein und möglichst direkt auf dem Feld erfolgen. Hierzu werden von den Geräteherstellern entsprechende Nachrüstsätze mit Wasservorratsbehältern und Reinigungsbürsten
angeboten.
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NUTZORGANISMEN
(NB6641) Das Mittel wird bis zu der höchsten durch die Zulassung festgelegten Aufwandmenge oder Anwendungskonzentration, falls eine Aufwandmenge nicht vorgesehen ist, als nichtbienengefährlich eingestuft (B4).
(NN165) Das Mittel wird als nichtschädigend für Populationen der Art Poecilus cupreus (Laufkäfer) eingestuft. (NN3842) Das Mittel wird als schädigend für Populationen der Art Aphidius rhopalosiphi (Brackwespe) eingestuft.
WASSERORGANISMEN
(NW262) Das Mittel ist giftig für Algen.
(NW264) Das Mittel ist giftig für Fische und Fischnährtiere.
(NW265) Das Mittel ist giftig für höhere Wasserpflanzen.
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(SB001) Jeden unnötigen Kontakt mit dem Mittel vermeiden. Missbrauch kann zu Gesundheitsschäden führen. (SB110) Die Richtlinie für die Anforderungen an die persönliche Schutzausrüstung im Pflanzenschutz "Persönliche
Schutzausrüstung beim Umgang mit Pflanzenschutzmitteln" des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit ist zu beachten. (SE110) Dicht abschließende Schutzbrille tragen beim Umgang mit dem unverdünnten
Mittel. (SF245-01) Behandelte Flächen/Kulturen erst nach dem Abtrocknen des Spritzbelages wieder betreten. (SS110) Universal-Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) tragen beim Umgang mit dem unverdünnten
Mittel. (SS2101) Schutzanzug gegen Pflanzenschutzmittel und festes Schuhwerk (z.B. Gummistiefel) tragen beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel. (SS2202) Schutzanzug gegen Pflanzenschutzmittel und festes Schuhwerk
(z.B. Gummistiefel) tragen bei der Ausbringung/Handhabung des anwendungsfertigen Mittels. (SS610) Gummischürze tragen beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel. (SP001) Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und
Umwelt ist die Gebrauchsanleitung einzuhalten.
ERSTE HILFE
Einatmen: Person aus Gefahrenbereich entfernen. Person Frischluft zuführen und je nach Symptomatik Arzt konsultieren. Hautkontakt: Mit viel Wasser und Seife gründlich waschen, verunreinigte, getränkte Kleidungsstücke unverzüglich
entfernen, bei Hautreizung (Rötung etc.), Arzt konsultieren. Augenkontakt: Kontaktlinsen entfernen. Mit viel Wasser mehrere Minuten gründlich spülen. Falls nötig, Arzt aufsuchen. Verschlucken: Mund gründlich mit Wasser spülen. Kein Erbrechen
herbeiführen, sofort Arzt aufsuchen. Hinweise für den Arzt: Symptomatische Behandlung. Bei Verschlucken: Magenspülung, dann Aktivkohle
Pflanzenschutzmittel vorsichtig verwenden. Vor Verwendung stets Etikett und Produktinformation lesen.
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