
| Produkttyp: | Fungizid |
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| Wirkstoff: | 500 g/l Fluazinam Enthält ca. 120 g/l Harnstoff als Puffer. |
| Formulierung: | Suspensionskonzentrat |
| Gefahrstoffeinstufung: | GHS07 GHS08 GHS09 Achtung |
| Artikelnummer | |
| 7490209 | 4 x 5 l Umkarton |
Wirkungsmechanismus (FRAC-Gruppe)
Fluazinam: C5
| PFLANZEN/OBJEKTE | SCHADORGANISMUS/ZWECKBESTIMMUNG |
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(NW468) Anwendungsflüssigkeiten und deren Reste, Mittel und dessen Reste, entleerte Behältnisse oder Packungen sowie Reinigungs- und Spülflüssigkeiten nicht in Gewässer
gelangen lassen. Dies gilt auch für indirekte Einträge über die Kanalisation, Hof- und Straßenabläufe sowie Regen- und Abwasserkanäle.
(NW605-1) Die Anwendung
des Mittels auf Flächen in Nachbarschaft von Oberflächengewässern - ausgenommen nur gelegentlich wasserführender, aber einschließlich periodisch wasserführender Oberflächengewässer
- muss mit einem Gerät erfolgen, das in das Verzeichnis "Verlustmindernde Geräte" vom 14. Oktober 1993 (Bundesanzeiger Nr. 205, S. 9780) in der jeweils geltenden Fassung eingetragen ist.
Dabei sind, in Abhängigkeit von den unten aufgeführten Abdriftminderungsklassen der verwendeten Geräte, die im Folgenden genannten Abstände zu Oberflächengewässern einzuhalten. Für
die mit "*" gekennzeichneten Abdriftminderungsklassen ist, neben dem gemäß Länderrecht verbindlich vorgegebenen Mindestabstand zu Oberflächengewässern, das Verbot der Anwendung
unmittelbar in oder an Gewässern in jedem Fall zu beachten.
reduzierte Abstände: 50 % 5 m; 75 % 5 m; 90 % 0 m
(NW606) Ein Verzicht auf den Einsatz
verlustmindernder Technik ist nur möglich, wenn bei der Anwendung des Mittels mindestens unten genannter Abstand zu Oberflächengewässern - ausgenommen nur gelegentlich
wasserführender, aber einschließlich periodisch wasserführender Oberflächengewässer - eingehalten wird. Zuwiderhandlungen können mit einem Bußgeld bis zu einer Höhe von 50.000 Euro
geahndet werden.
10 m
| Pflanzen/-erzeugnisse: | Kartoffel |
| Schadorganismus/ Zweckbestimmung: | Kraut- und Knollenfäule (Phytophthora infestans) |
| Anwendungsbereich: | Freiland |
| Zur Kultur: | Von Beginn Bestandesschluss: 10 % der Pflanzen benachbarter Reihen berühren sich bis Beginn der Laubblattvergilbung bzw. Laubblattaufhellung (BBCH-Code: 31 - 91) |
| Anwendungszeitpunkt: | Bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis |
| Max. Zahl der Behandlungen: | In der Anwendung: 8 In der Kultur bzw. je Jahr: 8 Abstand: 5 bis 10 Tage |
| Anwendungstechnik: | Spritzen |
| Aufwandmenge: | 0,4 l/ha |
| Wasseraufwandmenge: | 300 bis 600 l/ha |
| Wartezeit: | 7 Tage |
BANJO ist mischbar mit den gängigen Kartoffelfungiziden (z. B. VONDAC® DG), Herbiziden (z. B. AGIL®-S) und Insektiziden (z. B. BULLDOCK®).
Es empfiehlt sich Mischpartner in fester Form als erstes Produkt in den Tank zu geben. Gebrauchsanleitungen der Mischpartner sind zu beachten. Die Aufwandmenge von BANJO kann in Mischung mit anderen Fungiziden nicht reduziert werden.
Für negative Auswirkungen von Mischungen mit von uns nicht empfohlenen Mitteln wird keine Haftung übernommen.
BANJO wird nach unseren Kenntnissen in der empfohlenen Aufwandmenge von allen Kartoffelsorten gut vertragen.
Tank mit der Hälfte der benötigten Wassermenge füllen. Rührwerk einschalten. Produkt vor dem Einfüllen schütteln. Produkt über das Einspülsieb oder direkt in den Tank geben. Entleerte Kanister sorgfältig ausspülen und Spülwasser der
Spritzflüssigkeit beigeben. Tank mit Wasser auffüllen. Spritzflüssigkeit sofort nach dem Ansetzen bei laufendem Rührwerk ausbringen. Spritzflüssigkeitsreste sind zu vermeiden. Es ist nur so viel Spritzflüssigkeit anzusetzen, wie tatsächlich benötigt wird.
Angesetzte Spritzflüssigkeit nicht für längere Zeit im Spritzfass stehen lassen. Ständige Kontrolle des Spritzflüssigkeitsverbrauches während der Arbeit in Bezug zur behandelten Fläche. Während der Fahrt und der Ausbringung Rührwerk laufen
lassen.
Auf gute und gleichmäßige Benetzung der Kartoffeln achten. Bei Kartoffeln mit starker Krautentwicklung und bei Stängel-Phytophthora sollte eine höhere Wassermenge genommen werden. Abdrift und Überdosierungen sind zu
vermeiden.
Nach Beendigung der Spritzung muss das Gerät sorgfältig gespült werden. Unvermeidliche anfallende Spritzflüssigkeitsreste im Verhältnis 1:10 verdünnen und auf der behandelten Fläche ausbringen. Behälter restlos entleeren, mit Wasser
ausspülen, Spülwasser der Spritzbrühe beigeben. Die grobe Reinigung von Spritzen mit Wasser und Waschbürste auf dem Feld vornehmen. Reste von Reinigungswasser nicht über die Hofabläufe in die Kanalisation und Gewässer gelangen
lassen.
Einatmen: Person aus Gefahrenbereich entfernen. Person Frischluft zuführen und je nach Symptomatik Arzt konsultieren. Bei Bewußtlosigkeit in stabile Seitenlage bringen und ärztlichen Rat einholen. Atemstillstand - Gerätebeatmung
notwendig.
Augenkontakt: Kontaktlinsen entfernen. Mit viel Wasser mehrere Minuten gründlich spülen, falls nötig, Arzt aufsuchen.
Hautkontakt: Mit viel Wasser und Seife gründlich waschen, verunreinigte, getränkte Kleidungsstücke unverzüglich
entfernen, bei Hautreizung (Rötung etc.), Arzt konsultieren.
Verschlucken: Mund gründlich mit Wasser spülen. Kein Erbrechen herbeiführen, viel Wasser zu trinken geben, sofort Arzt aufsuchen. Nie einer ohnmächtigen Person etwas durch den Mund
einflößen.