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Produktbeschreibung


Nr.11019 N (W.5)
Anmeldenummer 900768
Produkttyp:Herbizid
Wirkstoff:450 g/l Linuron
Formulierung:Suspensionskonzentrat
Gefahrstoffeinstufung:T (Giftig)
N (Umweltgefährlich)

Abpackung

Artikelnummer
74300024 x 5 l Umkarton
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Wirkungsweise

AFALON FLOW ist ein systemisches Herbizid, das über die Wurzeln und die Blätter der Unkräuter und Ungräser aufgenommen wird. Es wird vor allem im Vorauflaufverfahren eingesetzt.

Da es überwiegend als Bodenherbizid wirksam ist, sollte der Boden bei der Anwendung feucht sein und eine gute Struktur aufweisen. Nicht auf nassen, verdichteten, trockenen und gerissenen Böden anwenden. Die Gefahr einer Beeinflussung der Kultur bei heftigem Regenfall oder Beregnung ist gegeben.
Nach dem Spritzen darf keine Bodenbearbeitung erfolgen, da dadurch der Herbizidfilm zerstört wird und Unkraut erneut auflaufen kann. Überlappungen wegen Überdosierung vermeiden. Aufgrund der langen Dauerwirkung muss man auf leichten Sandböden bei kurzer Kulturdauer mit Nachbauproblemen rechnen. Zwischen dem Spritzzeitpunkt und dem Anbau einer sensiblen Folgekultur (beispielsweise Salat, Endivien, G urken) muss ein Zeitraum von mindestens 4 Monaten liegen.




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Wirkungsspektrum


sehr gut bis gut bekämpfbar
Ackersenf, Amarant, Ackergauchheil, Ackervergissmeinnicht, Bingelkraut, Einjährige Rispe, Franzosenkraut, Gänsefuß-Arten, Hederich, Hirtentäschel, Hohlzahn, Kamille-Arten, Klatschmohn, Melde-Arten, Kleine Brennnessel, Kleines Kreuzkraut, Vogelmiere, Windhalm, Schwarzer Nachtschatten

Auch gegen Triazine resistent gewordene Unkrautarten, wie kleines Kreuzkraut, Rispengras und Weidenröschen werden gut bekämpft.

Wenig oder überhaupt nicht bekämpfbar
Ampferblättriger Knöterich, Gemeiner Erdrauch, Kletten-Labkraut, Stängelumfassende Taubnessel, Violette Taubnessel, Wurzelungräser, Wurzelunkräuter


VON DER ZULASSUNGSBEHÖRDE FESTGESETZTE ANWENDUNGSGEBIETE UND ANWENDUNGSBESTIMMUNGEN

PFLANZEN/OBJEKTE SCHADORGANISMUS/ZWECKBESTIMMUNG
Saat-, Speise- und Stärkekartoffeln (Beachten Sie bitte die aktuellen IP-Richtlinien!) Ein- und zweikeimblättrige Samenunkräuter
Ackerbohnen (nur bei trocken zu erntenden braunen und weißen Bohnen) Ein- und zweikeimblättrige Samenunkräuter
Flachs Ein- und zweikeimblättrige Samenunkräuter
Ackererbsen (trocken zu erntende Erbsen) Ein- und zweikeimblättrige Samenunkräuter
Gartenbohnen Ein- und zweikeimblättrige Samenunkräuter
Spargel (Produktion und Anzucht) Ein- und zweikeimblättrige Samenunkräuter
Kerbel, Pastinaken, Petersilie, Schnittsellerie Ein- und zweikeimblättrige Samenunkräuter
Dill, Maggikraut (Lavas-Levisticum officinale) Ein- und zweikeimblättrige Samenunkräuter
Karotten und Möhren Ein- und zweikeimblättrige Samenunkräuter
Äpfel, Birnen (nach dem 1. Standjahr) Ein- und zweikeimblättrige Samenunkräuter
Anemonen (Samen und Knospen) Ein- und zweikeimblättrige Samenunkräuter
Gladiolen Ein- und zweikeimblättrige Samenunkräuter
Hyazinthen Ein- und zweikeimblättrige Samenunkräuter
Kornblumen (Centaurea cyanus) Ein- und zweikeimblättrige Samenunkräuter
Kapuzinerkresse (Tropaeolum majus) Ein- und zweikeimblättrige Samenunkräuter
Ausdauernder Lein (Linum perenne) Ein- und zweikeimblättrige Samenunkräuter
Duftresede (Reseda odorata) Ein- und zweikeimblättrige Samenunkräuter
Sonnenblumen (Helianthus) Ein- und zweikeimblättrige Samenunkräuter
Zierpflanzen Dikotyle Unkräuter einschließlich Waldsauerklee, Algen und Moos. Gräser und dikotyle Unkräuter einschließlich Waldsauerklee, Algen und Moos
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Anwendung

ACKERBAU

Pflanzen/-erzeugnisse: Saat-, Speise- und Stärkekartoffeln (Beachten Sie bitte die aktuellen IP-Richtlinien!)
Schadorganismus/
Zweckbestimmung:
Ein- und zweikeimblättrige Samenunkräuter
Anwendungsbereich: Freiland
Anwendungszeitpunkt: Nach dem letzten Anhäufeln und vor dem Auflaufen der Kartoffeln
Anwendungstechnik: Spritzen
Aufwandmenge: 1,5 - 1,7 l/ha


Pflanzen/-erzeugnisse: Ackerbohnen (nur bei trocken zu erntenden braunen und weißen Bohnen)
Schadorganismus/
Zweckbestimmung:
Ein- und zweikeimblättrige Samenunkräuter
Anwendungsbereich: Freiland
Anwendungszeitpunkt: Nach der Saat bis spätestens 3 Tage vor dem Auflaufen auf abgesetztes Saatbett
Anwendungstechnik: Spritzen
Aufwandmenge: 1,0 - 1,7 l/ha


ACKERBAU

Pflanzen/-erzeugnisse: Flachs
Schadorganismus/
Zweckbestimmung:
Ein- und zweikeimblättrige Samenunkräuter
Anwendungsbereich: Freiland
Anwendungszeitpunkt: Kurz nach der Aussaat bis 3 Tage vor dem Auflaufen
Anwendungstechnik: Spritzen
Aufwandmenge: 0,6 - 0,75 l/ha
0,6 l/ha auf leichten, humusarmen Sandböden anwenden. Untersaaten wie Klee und Gräser können geschädigt werden.


ACKERBAU

Pflanzen/-erzeugnisse: Ackererbsen (trocken zu erntende Erbsen)
Schadorganismus/
Zweckbestimmung:
Ein- und zweikeimblättrige Samenunkräuter
Anwendungsbereich: Freiland
Anwendungszeitpunkt: Nach der Saat bis spätestens 3 Tage vor dem Auflaufen auf abgesetztes Saatbett
Anwendungstechnik: Spritzen
Aufwandmenge: 1,5 l/ha


GEMÜSEBAU (BEACHTEN SIE BITTE DIE AKTUELLEN IP-RICHTLINIEN!)

Pflanzen/-erzeugnisse: Gartenbohnen
Schadorganismus/
Zweckbestimmung:
Ein- und zweikeimblättrige Samenunkräuter
Anwendungsbereich: Freiland
Anwendungszeitpunkt: Nach der Aussaat bis 1 Woche vor dem Auflaufen oder kurz nach dem Auspflanzen
Anwendungstechnik: Spritzen
Aufwandmenge: 1,0 -1,5 l/ha


Pflanzen/-erzeugnisse: Spargel (Produktion und Anzucht)
Schadorganismus/
Zweckbestimmung:
Ein- und zweikeimblättrige Samenunkräuter
Anwendungsbereich: Freiland
Anwendungstechnik: Spritzen
Aufwandmenge: In der Spargelproduktion nur nach der Ernte bis zum 31. August mit 1,0 - 1,5 l/ha
In der Anzucht von Spargel mit 1,0 - 1,5 l/ha einsetzen


Pflanzen/-erzeugnisse: Kerbel, Pastinaken, Petersilie, Schnittsellerie
Schadorganismus/
Zweckbestimmung:
Ein- und zweikeimblättrige Samenunkräuter
Anwendungsbereich: Freiland
Anwendungszeitpunkt: Nach der Saat bis spätestens 1 Woche vor dem Auflaufen der Kultur
Anwendungstechnik: Spritzen
Aufwandmenge: 1,0 - 1,7 l/ha


Pflanzen/-erzeugnisse: Dill, Maggikraut (Lavas-Levisticum officinale)
Schadorganismus/
Zweckbestimmung:
Ein- und zweikeimblättrige Samenunkräuter
Anwendungsbereich: Freiland
Anwendungszeitpunkt: Kurz nach der Aussaat
Anwendungstechnik: Spritzen
Aufwandmenge: 1,0 l/ha


Pflanzen/-erzeugnisse: Karotten und Möhren
Schadorganismus/
Zweckbestimmung:
Ein- und zweikeimblättrige Samenunkräuter
Anwendungsbereich: Freiland
Anwendungszeitpunkt: Vor dem Auflaufen (bis spätestens 3 Tage vor dem Auflaufen der Kulturen)
Anwendungstechnik: Spritzen
Aufwandmenge: 1,5 - 1,7 l/ha


OBSTBAU (BEACHTEN SIE BITTE DIE AKTUELLEN IP-RICHTLINIEN!)

Pflanzen/-erzeugnisse: Äpfel, Birnen (nach dem 1. Standjahr)
Schadorganismus/
Zweckbestimmung:
Ein- und zweikeimblättrige Samenunkräuter
Anwendungsbereich: Freiland
Anwendungszeitpunkt: Frühjahr, vorzugsweise vor dem Auflaufen der Unkräuter
Anwendungstechnik: Spritzen
Aufwandmenge: 1,3 l/ha tatsächlich behandelter Fläche (bei Reihenbehandlung entsprechend umrechnen!)


IN DER ANZUCHT VON BLUMENZWIEBELN (BEACHTEN SIE BITTE DIE AKTUELLEN IP-RICHTLINIEN!)

Pflanzen/-erzeugnisse: Anemonen (Samen und Knospen)
Schadorganismus/
Zweckbestimmung:
Ein- und zweikeimblättrige Samenunkräuter
Anwendungsbereich: Freiland; nicht auf humusarmen Böden, in erdloser Kultur oder auf Steinwolle einsetzen
Anwendungszeitpunkt: Spätestens einige Tage vor dem Auflaufen der Kultur.
Nicht auf humusarmen Böden, in erdloser Kultur oder in Kulturen auf Steinwolle einsetzen!
Anwendungstechnik: Spritzen
Aufwandmenge: 1,0 - 1,5 l/ha


Pflanzen/-erzeugnisse: Gladiolen
Schadorganismus/
Zweckbestimmung:
Ein- und zweikeimblättrige Samenunkräuter
Anwendungsbereich: Freiland
Anwendungszeitpunkt: Kurz vor dem Austrieb der Knollen anwenden. Nicht auf die Knollen spritzen.
Anwendungstechnik: Spritzen
Aufwandmenge: 1,0 l/ha auf leichten Sandböden
1,5 l/ha auf Sandböden
1,7 l/ha auf Tonböden


Pflanzen/-erzeugnisse: Hyazinthen
Schadorganismus/
Zweckbestimmung:
Ein- und zweikeimblättrige Samenunkräuter
Anwendungsbereich: Freiland; nicht auf sehr humusarmen Böden oder in erdloser Kultur einsetzen!
Anwendungszeitpunkt: Nur vor dem Austreiben nach Entfernung der Abdeckung, vor dem Düngen
Anwendungstechnik: Spritzen
Aufwandmenge: 1,5 l/ha


IN DER ANZUCHT VON BLUMENSAMEN (BEACHTEN SIE BITTE DIE AKTUELLEN IP-RICHTLINIEN!)

Pflanzen/-erzeugnisse: Kornblumen (Centaurea cyanus)
Schadorganismus/
Zweckbestimmung:
Ein- und zweikeimblättrige Samenunkräuter
Anwendungszeitpunkt: Kurz vor dem Auflaufen
Anwendungstechnik: Spritzen
Aufwandmenge: 10 - 15 ml pro 100 m²


Pflanzen/-erzeugnisse: Kapuzinerkresse (Tropaeolum majus)
Schadorganismus/
Zweckbestimmung:
Ein- und zweikeimblättrige Samenunkräuter
Anwendungszeitpunkt: Kurz vor dem Auflaufen
Anwendungstechnik: Spritzen
Aufwandmenge: 10 - 15 ml pro 100 m²


Pflanzen/-erzeugnisse: Ausdauernder Lein (Linum perenne)
Schadorganismus/
Zweckbestimmung:
Ein- und zweikeimblättrige Samenunkräuter
Anwendungszeitpunkt: Kurz nach der Aussaat
Aufwandmenge: 10 - 15 ml pro 100 m²


Pflanzen/-erzeugnisse: Duftresede (Reseda odorata)
Schadorganismus/
Zweckbestimmung:
Ein- und zweikeimblättrige Samenunkräuter
Anwendungszeitpunkt: Kurz nach der Aussaat
Aufwandmenge: 10 - 15 ml pro 100 m²


Pflanzen/-erzeugnisse: Sonnenblumen (Helianthus)
Schadorganismus/
Zweckbestimmung:
Ein- und zweikeimblättrige Samenunkräuter
Anwendungszeitpunkt: Kurz nach der Aussaat
Max. Zahl der
Behandlungen:
In der Anwendung:
In der Kultur bzw. je Jahr:
Anwendungstechnik: Spritzen
Aufwandmenge: 10 - 15 ml pro 100 m²


IM ZIERPFLANZENANBAU UNTER GLAS (BEACHTEN SIE BITTE DIE AKTUELLEN IP-RICHTLINIEN!)

Pflanzen/-erzeugnisse: Zierpflanzen
Schadorganismus/
Zweckbestimmung:
Dikotyle Unkräuter einschließlich Waldsauerklee, Algen und Moos.
Anwendungsbereich: Unter Glas
Aufwandmenge: 0,05 %ig (50 ml auf 100 l Wasser)


Pflanzen/-erzeugnisse: Zierpflanzen
Schadorganismus/
Zweckbestimmung:
Gräser und dikotyle Unkräuter einschließlich Waldsauerklee, Algen und Moos
Anwendungsbereich: Unter Glas
Aufwandmenge: 0,1 %ig (100 ml auf 100 l Wasser)



HINWEIS ZUR ANWENDUNG IN ACKERBOHNEN UND ACKERERBS

Saattiefe mind. 3 cm, Saatgut gleichmäßig ausbringen. Nicht anwenden auf sehr leichten, humusarmen Sandböden oder auf verschlämmten oder durch Trockenheit rissigen Böden.


HINWEIS ZUR ANWENDUNG IM KAROTTEN- UND MÖHRENANBAU

Nur in Reihensaaten einsetzen. Auf feuchten, gut abgesetzten Böden anwenden. Es wird davon abgeraten, das Produkt auf Böden mit weniger als 15 % Tongehalt zu verwenden.

Auf keinen Fall während oder kurz nach dem Auflaufen der Kulturen spritzen!

Bei der Nachauflaufanwendung sollte der Himmel bedeckt sein und hohe Luftfeuchtigkeit herrschen.

Bei der Produktion von Bundmöhren wird auf humusarmen Sandböden der Einsatz von AFALON FLOW nicht empfohlen, da infolge der kurzen Wachstumsperiode Nachbauschädigungen nicht auszuschließen sind.

HINWEIS ZUR ANWENDUNG IM GEMÜSEANBAU

Die Splittinganwendung hat den besseren Bekämpfungserfolg, allerdings kann es zu gewissen Ertragsminderungen kommen. Bei der Produktion von Bundmöhren wird auf humusarmen Sandböden der Einsatz von AFALON FLOW nicht empfohlen, da infolge der kurzen Wachstumsperiode Nachbauschädigungen nicht auszuschließen sind.

HINWEIS ZUR ANWENDUNG IM OBSTBAU

Der Boden sollte bei der Anwendung feucht sein. Nicht spritzen, wenn kurzfristig Niederschlag erwartet wird.

HINWEIS ZUR ANWENDUNG IM ZIERPFLANZENBAU (In der A

Die Anwendung von AFALON FLOW in der Züchtung von Blumensamen beruht nicht auf der Forschung von Makhteshim-Agan Holland B.V.

Zur technischen Unterstützung bei der Anwendung von AFALON FLOW im Rahmen der o. g. Indikationen wird auf den Führer der D. L. V. verwiesen.

HINWEIS ZUR ANWENDUNG IN BAUMSCHULEN

Nicht auf Sandbeeten und auf noch nicht gut bewurzelten Stecklingen anwenden.
Zum Zeitpunkt der Anwendung muss der Boden feucht sein.

Nicht einsetzen auf sehr humusarmen Sandböden, auf Moorböden oder auf Böden mit schlechter Struktur. Die Kulturen müssen mindestens 1 Monat stehen. Mit Ausnahme von Straßenbäumen muss das Pflanzgut bei der Flächenapplikation noch in Knospenruhe sein.

Gute Erfahrungen wurden bei folgenden Pflanzen gemacht: Alnus glutinosea, Cotoneaster spp., Fraxinus excelsa, Quercu rubra, Ribes sang. "Artrorubens", Rosa rugosa, Symphoricarpus racemosus, Taxus ssp.
Anfällig sind: Acer spp., Alnus incana, Berberis spp., Buxus spp., Deutzia spp., Forsythia app., Hydrangea arborescens, Larix decidua, Tamarix hispida, Tilia cordata.

Da das Baumschulsortiment sehr groß ist und auch innerhalb einer Art die Empfindlichkeit betreffend AFALON FLOW unterschiedlich sein kann, wird empfohlen, unter den betrieblichen Bedingungen Probespritzungen durchzuführen.

ZIERPFLANZENANBAU UNTER GLAS: Allgem. Richtlinien

Nur in Erdkulturen bei feuchtem Boden einsetzen.

Mindesttemperatur bei der Anwendung: 18 °C, Maximaltemperatur 28 °C, um direkte Verdunstung zu vermeiden.

Nicht bei Sonneneinstrahlung anwenden. Nicht bei Pflanzen anwenden, die infolge von Trockenheit ungenügende Zellspannung aufweisen. Die Heizrohre müssen kalt sein. Kontaminierte Heizrohre vor dem Anheizen abspritzen, um Verdunstung des Produktes zu verhindern. Spritzen mit Abschirmung wird daher empfohlen. Um Abdrift zu vermeiden, großtropfig spritzen. Die Blätter der Kulturen nicht berühren.

Vor dem Säen, Pflanzen oder Aufstellen neuer Kulturen sollten 3 Monate Abstand eingehalten werden. Max. 1 x pro Jahr anwenden.

Anwendung bei:
- Alstromeria: In Kulturen, die bereits 6 Monate stehen.
- Cymbidium: Hier nur die geringste Aufwandmenge verwenden. Nicht bei jungen Pflanzen verwenden (nach 3 Monaten). Unter die Kultur auf das Anbaumedium spritzen.
- Freesien: (nur in ausgepflanzten Kulturen): hier nur die geringste Aufwandmenge verwenden. Gleich nach dem Pflanzen auf den feuchten, abgesetzten Boden spritzen, bevor Mulch oder anderes Abdeckmaterial aufgebracht wird.
- Gypsophila (nur bei der weißen Varietät "Perfecta"): Die Kulturen müssen mind. 6 Monate stehen:
Es gibt 2 Möglichkeiten der Anwendung:
a) ganzflächig über die abgeschnittenen Pflanzen bis max. 10 Tage nach dem Abschneiden, spritzen
b) zwischen den Pflanzen mit Spritzschirm spritzen
-Rosen: Diese müssen mind. 1 Jahr gepflanzt sein. Mit Spritzschirm zwischen den Rosen anwenden. Es wird empfohlen, vor der Behandlung eine Testspritzung auf kleiner Fläche durchzuführen. Positive Erfahrungen existieren bei: Mercedes, Darling, Evergold, Motra, und Caroline.

Auf Stelltischen in der Topfpflanzenaufzucht:

Diese Anwendung darf nicht erfolgen, wenn Farne im Treibhaus stehen. Die Räume unter den Anzuchttischen müssen frei von Materialien, wie Gaze oder Töpfen sein. Falls Wasserbecken unter den Tischen vorhanden sind, muss verhindert werden, dass AFALON FLOW in die Becken gelangen kann.
Treibhäuser nach der Behandlung nur betreten, sobald der Spritzbelag angetrocknet ist und mind. 2 Stunden belüftet wurde. Arbeiten können dann unter Beachtung der Schutzmaßnahmen durchgeführt werden.

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GENEHMIGUNGEN NACH §18 ABS. I PFLSCHG

PFLANZEN/OBJEKTE SCHADORGANISMUS/ZWECKBESTIMMUNG

Mischbarkeit


AFALON FLOW kann im Bedarfsfall, zum Beispiel bei bereits aufgelaufenen Unkräutern, mit in den Kulturen zugelassenen Blattherbiziden in Tankmischung ausgebracht werden.

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Nachbau

Umweltverhalten

(000) Zum Schutz von Wasserorganismen darf das Mittel im Freilandanbau an Parzellenrändernn, die an Oberflächengewässer grenzen, nur unter Einsatz von Düsen der Abdriftminderungsklasse 90 % ausgebracht werden.
Im großflächigen Obstanbau an Parzellenrändern, die an Oberflächengewässer grenzen, nur unter Einsatz von abdriftmindernden Düsen anwenden.
Zum Schutz von nicht zu den Zielarten gehörenden Pflanzen darf das Mittel an Parzellenrändern, die nicht an Oberflächengewässer grenzen, nur unter Einsatz der folgenden abdriftmindernden Vorkehrungen ausgebracht werden:
1. beim Anbau von Faserflachs, Leinsamen und Kümmel, Dill und Liebstöckel, Apfel und Birne mind. 1 abdriftmindernde Spritzdüse + Seitendüsen;
2. beim Anbau von Kartoffeln, Ackerbohen, Gartenbohen, Ackererbsen, Kerbel, Pastinaken, Petersilie, Schnittsellerie, Karotten und Möhren, Spargel, Blumen und Blumensamen, Sonnenblumen und Blumenzwiebel mind. Düsen der Abdriftminderungsklasse 75 % + Seitendüsen.

Nur für den berüfsmäßigen Verwender!

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Anwenderschutz

(RX040) R 40 : Verdacht auf krebserzeugende Wirkung.
(RK021) R 48/22 : Gesundheitsschädlich: Gefahr ernster Gesundheitsschäden bei längerer Exposition durch Verschlucken
(RX061) R 61 : Kann das Kind im Mutterleib schädigen.
(RX062) R 62 : Kann möglicherweise die Fortpflanzungsfähigkeit beeinträchtigen.
(SK010) S 20/21 : Bei der Arbeit nicht essen, trinken, rauchen
(SK012) S 36/37 : Bei der Arbeit geeignete Schutzkleidung und Schutzhandschuhe tragen
(SX027) S 27 : Beschmutzte, getränkte Kleidung sofort ausziehen
(SX045) S 45 : Bei Unfall oder Unwohlsein sofort Arzt zuziehen (wenn möglich, dieses Etikett vorzeigen)
(SX053) S 53 : Exposition vermeiden - Vor Gebrauch besondere Anweisungen einholen
(SX061) S 61 : Freisetzung in die Umwelt vermeiden. Besondere Anweisungen einholen/Sicherheitsdatenblatt zu Rate ziehen
(SP001) Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt ist die Gebrauchsanleitung einzuhalten.

ERSTE HILFE


Einatmen: Person aus Gefahrenbereich entfernen. Person Frischluft zuführen und je nach Symptomatik Arzt konsultieren.
Augenkontakt: Mit viel Wasser mehrere Minuten gründlich spülen, sofort Arzt rufen, Datenblatt bereithalten.
Hautkontakt: Mit viel Wasser gründlich waschen, verunreinigte, getränkte Kleidungsstücke unverzüglich entfernen, bei Hautreizung (Rötung etc.), Arzt konsultieren.
Verschlucken: Mund gründlich mit Wasser ausspülen. Sofort Arzt konsultieren, Datenblatt mitführen.

Pflanzenschutzmittel vorsichtig verwenden. Vor Verwendung stets Etikett und Produktinformation lesen. nach oben
 FCS - Feinchemie Schwebda GmbH