
| Produkttyp: | Herbizid |
|---|---|
| Wirkstoff: | 400 g/l Pendimethalin (37 Gew.-%) |
| Formulierung: | Suspensionskonzentrat |
| Gefahrstoffeinstufung: | GHS09 Achtung |
| Artikelnummer | |
| 7430099 | 2 x 10 l Umkarton |
Wirkungsmechanismus (HRAC-Gruppe)
Pendimethalin: K1
sehr gut bis gut bekämpfbar
Anwendung im Getreide:
Ackerhellerkraut, Ackervergissmeinicht, Ehrenpreis-Arten, Einjähriges Rispengras, Gemeiner Erdrauch, Gemeiner Windhalm (bis 1-Blattstadium), Gemeines Hirtentäschelkraut, Hohlzahn-Arten, Klatschmohn, Kletten-Labkraut, Stiefmütterchen- Arten, Taubnessel-Arten, Vogelmiere
Anwendung im Mais:
Amaranth-Arten, Ehrenpreis-Arten, Acker-Stiefmütterchen, Gänsefuß-Arten, Gemeiner Erdrauch, Gemeines Hirtentäschelkraut, Hohlzahn-Arten, Melde-Arten, Schwarzer Nachtschatten, Taubnessel-Arten
weniger gut bekämpfbar
Anwendung im Getreide:
Ackerfuchsschwanz, Ausfallraps, Gemeiner Acker-Frauenmantel, Gemeiner Windhalm (> 1-Blattstadium)
Anwendung im Mais:
Ampfer-Knöterich, Einjähriges Bingelkraut, Fingerhirse-Arten, Floh-Knöterich, Gemeine Hühnerhirse, Winden-Knöterich
nicht ausreichend bekämpfbar
Anwendung im Getreide:
Ausdauernde breitblättrige Unkräuter, Flughafer, Franzosenkraut-Arten, Gemeine Hundspetersilie, Gemeine Quecke, Kamille-Arten, Kornblume, Kreuzkraut, Trespen-Arten, Weidelgras-Arten, Wicke-Arten
Anwendung im Mais:
Ausdauernde breitblättrige Unkräuter, Acker-Winde, Flughafer, Franzosenkraut-Arten, Gemeines Kreuzkraut, Gemeine Quecke, Kamille-Arten, Kornblume, Land-Wasser-Knöterich, Vogel-Knöterich
| PFLANZEN/OBJEKTE | SCHADORGANISMUS/ZWECKBESTIMMUNG |
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| Pflanzen/-erzeugnisse: | Winterweichweizen, Wintergerste, Winterroggen, Wintertriticale |
| Schadorganismus/ Zweckbestimmung: | Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter, Windhalm, Einjährige Rispe, Ackerfuchsschwanzgras |
| Anwendungsbereich: | Freiland |
| Zur Kultur: | Von erstes Blatt aus der Koleoptile ausgetreten bis 3-Blatt-Stadium: 3. Laubblatt entfaltet, Spitze des 4. Blattes sichtbar (BBCH-Code: 10 - 13) |
| Anwendungszeitpunkt: | Nach dem Auflaufen, Herbst |
| Max. Zahl der Behandlungen: | 1 |
| Anwendungstechnik: | Spritzen |
| Aufwandmenge: | 4,0 l/ha |
| Wasseraufwandmenge: | 200 bis 400 l/ha |
| Pflanzen/-erzeugnisse: | Mais |
| Schadorganismus/ Zweckbestimmung: | Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter |
| Anwendungsbereich: | Freiland |
| Anwendungszeitpunkt: | Vor dem Auflaufen der Kultur |
| Max. Zahl der Behandlungen: | 1 |
| Anwendungstechnik: | Spritzen |
| Aufwandmenge: | 4,0 l/ha |
| Wasseraufwandmenge: | 200 bis 400 l/ha |
| Pflanzen/-erzeugnisse: | Mais |
| Schadorganismus/ Zweckbestimmung: | Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter |
| Anwendungsbereich: | Freiland |
| Zur Kultur: | Von erstes Blatt aus der Koleoptile ausgetreten bis 3-Blatt-Stadium: 3. Laubblatt entfaltet, Spitze des 4. Blattes sichtbar (BBCH-Code: 10 - 13) |
| Anwendungszeitpunkt: | Nach dem Auflaufen der Kultur |
| Max. Zahl der Behandlungen: | 1 |
| Anwendungstechnik: | Spritzen |
| Aufwandmenge: | 4,0 l/ha |
| Wasseraufwandmenge: | 200 bis 400 l/ha |
Das Produkt ist mit Getreideherbiziden (z. B. PROTUGAN®) und Maisherbiziden mischbar. Bei Mischungen ist unbedingt die Gebrauchsanleitung des Mischpartners zu beachten.
Das Produkt kann in Getreide auch mit AHL im Nachauflaufverfahren ausgebracht werden. Um Verätzungsschäden durch Flüssigdünger auszuschließen, sind die für Flüssigdünger üblichen
Bedingungen einzuhalten (nur trockene Bestände behandeln, bei Wasser-AHL-Mischungen mindestens 3 Teile Wasser mit 1 Teil AHL mischen, nur AHL-Markenware verwenden). Keine Anwendung von AHL pur.
Wintergetreide: Das Saatgut sollte mit mind. 2-3 cm feinkrümeligem Bodenmaterial abgedeckt sein, damit es nicht zu verminderter Verträglichkeit (insbesondere Ausdünnung) kommt.
Mais: ACTIVUS SC darf in Vermehrungsflächen sowie Zuchtgärten, in Zuckermais und Mais im Folienanbau nicht eingesetzt werden.
Spritztank mit der Hälfte der erforderlichen Wassermenge füllen. Das Produkt bei eingeschaltetem Rührwerk zugeben und restliche Wassermenge auffüllen. Die Spritzbrühe umgehend bei laufendem Rührwerk ausbringen. Überdosierung und
Abdrift sind zu vermeiden. Reste der Spritzbrühe im Verhältnis 1:10 mit Wasser verdünnen und auf der behandelten Fläche ausbringen.
Spritze vollständig auf dem Feld leerspritzen. Technisch unvermeidbare Restmenge im Verhältnis 1:10 mit Wasser verdünnen und bei laufendem Rührwerk auf behandelter Fläche verspritzen.
Vor und nach dem Einsatz des Spritzgerätes muss
das Gerät sorgfältig gereinigt werden. Waschwasser aus der Gerätereinigung nicht in die Kanalisation oder Gewässer gelangen lassen.
Nach der Getreideernte können im Rahmen einer üblichen Fruchtfolge alle Kulturen und Zwischenfrüchte nachgebaut werden. Schäden an nachgebauten zweikeimblättrigen Zwischenfrüchten und Winterraps möglich. Bei vorzeitigem Umbruch des Getreides können nach vorliegenden Erfahrungen im Frühjahr Sommerweizen (auch Durum), Sommergerste, Mais, Kartoffeln, Ackerbohnen, Erbsen, Rotklee, Luzerne, Soja und Sonnenblumen nachgebaut werden. Vor der Neueinsaat sollte die obere Krume (ca. 10-15 cm) gut durchmischt werden (z. B. Grubber und Saatbettkombination mit Nachläufer). Bei Umbruch im Herbst muss gepflügt werden (mindestens 20 cm).
Nach der Maisernte können im Rahmen einer üblichen Fruchtfolge alle Kulturen und Zwischenfrüchte angebaut werden. Schäden an nachgebauten zweikeimblättrigen Zwischenfrüchten und Winterraps möglich. Bei vorzeitigem Umbruch des Maises können nach bisherigen Erfahrungen Mais und Sonnenblumen nachgebaut werden. Die Maiseinsaat sollte 5 cm tief ohne vorherige Bodenbearbeitung vorgenommen werden. Nachbau von Gräsern frühestens vier Monate nach der Anwendung von ACTIVUS SC.
Einatmen: Person aus Gefahrenbereich entfernen. Person Frischluft zuführen und je nach Symptomatik Arzt konsultieren.
Augenkontakt: Mit viel Wasser mehrere Minuten gründlich spülen, falls nötig, Arzt aufsuchen.
Hautkontakt: Mit viel
Wasser und Seife gründlich waschen, verunreinigte, getränkte Kleidungsstücke unverzüglich entfernen, bei Hautreizung (Rötung etc.), Arzt konsultieren.
Verschlucken: Viel Wasser zu trinken geben, sofort Arzt aufsuchen.